Oberarmstraffung

Die meisten sehen die Beine (oder den Busen, den Bauch und die Hüftregion) als Problemzone an, aber auch die Arme lassen manche Frauen verzweifeln. Wer unter hängenden Oberarmen leidet, der traut sich im Sommer kaum aus dem Haus, trägt keine kurzärmligen Klamotten und findet sich unattraktiv. Damit verbunden entwickeln manche Betroffenen ein gemindertes Selbstwertgefühl oder werden sogar depressiv. Andere fühlen sich in der Partnersuche benachteiligt oder gehemmt oder sind der Meinung, ihr Sozialleben und Sexualleben leide unter den schlaffen Oberarmen. Es entsteht eine nicht unerhebliche seelische Belastung, und das herunterhängende Hautgewebe an den Armen mindert die Lebensqualität der betroffenen Frauen. Ich habe bei Beratungsgesprächen oft genug miterlebt, wie hoch der Leidensdruck sein kann.

Straffe Haut an den Beinen und Armen gilt als schön und sieht in der Tat ästhetisch aus. Hängen hingegen Hautlappen von den Oberarmen, obwohl diese allgemein gar nicht fett aussehen, dann lenkt das unerwünschte Aufmerksamkeit auf diese Körperpartie und wird als Makel empfunden.
Was ist der Grund für die hängende Haut, die Ihre Oberarme quasi entstellt und Ihnen die Suche nach einem passenden Oberteil so schwer macht? Es gibt generell zwei Ursachen für schlaffe Oberarme.

Wer stark übergewichtig war und dann durch eine Diät, eine Ernährungsumstellung, ein rigoroses Sportprogramm oder auch die Einnahme bestimmter Mittel und Medikamente viel Gewicht verloren hat, der neigt zu schlaffer Haut an allen Körperstellen. Die Schwerkraft unterstützt das Herunterhängen im Bereich der Oberarme noch zusätzlich. Das Fettgewebe hat sich zurückgebildet, aber die Haut kommt nicht nach und hängt müde herab oder wirft unschöne Falten. Ein weiterer Grund für schlaffe Oberarme ist das Altern der Haut. Je älter wir werden, desto mehr verliert die Haut an Elastizität und desto mehr erschlafft das Bindegewebe. Sie bildet weniger Elastan und Kollagen und ist daher weniger straff. Gleichzeitig büßt reife Haut zum Teil die Fähigkeit ein, Nährstoffe zu speichern.

Das Nachlassen der Spannkraft der Haut und/oder überschüssige Hautlappen sind manchmal mit einem weiteren Makel, den Schwangerschaftstreifen in der Form von blassen, narbenähnlichen Rissen in der Hautoberfläche, begleitet. Pflegeprodukte und Übungen sowie Massagen zur Durchblutungsförderung helfen nicht oder kaum, weshalb manche Frauen eine operative Oberarmstraffung in Betracht ziehen. Sie lässt sich in vielerlei Hinsicht mit der Oberschenkelstraffung vergleichen.

Oberarmstraffung im Überblick

Allgemeine Informationen - Oberarmstraffung

Je nachdem, wie schlaff die Oberarme sind und welche Methode genau zum Einsatz kommt, wird die Oberarmstraffung stationär oder ambulant durchgeführt. Meist reicht der ambulante Klinikaufenthalt aus. Nach Absprache entscheiden wir uns für eine Vollnarkose oder – bevorzugt – eine lokale Betäubung. Im Grunde reicht eine Hautentfernung aus, doch in manchen Fällen muss diese mit einer Fettabsaugung kombiniert werden.

Ablauf - Oberarmstraffung

Für die Oberarmstraffung wird an der Hinterseite oder an der Innenseite der Oberarme ein Schnitt angebracht, dessen Länge je nach den Ausmaßen des Hautlappens variiert.

Kurze Schnitte sind durchaus denkbar; die maximale Länge wäre ein Schnitt, der von der Achselhöhle bis hin zum Ellbogen verläuft.

Zunächst einmal wird die überschüssige Haut entfernt. Danach steht je nach Patient die Liposuktion an. Sind Hautentfernung und Fettabsaugung erledigt, wird der Schnitt sorgsam vernäht, wobei auf das Zurückbleiben von nur einer kleinen, feinen Narbe geachtet wird.

Es kommen in der Regel selbstauflösende Fäden zum Einsatz, sodass bei der Nachbehandlung keine Fäden gezogen werden müssen. Innerhalb von zwei bis höchstens drei Stunden ist die Operation abgeschlossen.

Komplikationen - Oberarmstraffung

Das Entzündungsrisiko der Wunde ist gering, und die Narben sollten gut verheilen.

Nachsorge - Oberarmstraffung

Die Oberarmstraffung zieht es nach sich, dass Sie für mehrere Tage einen Verband tragen und mit einer Ausfallzeit von mehreren Tagen bis zu einer Woche zu rechnen haben. Zudem müssen Sie für einen Zeitraum von vier bis sechs Wochen ein stützendes Mieder tragen. Verzichten Sie mindestens zwei bis drei Wochen lang auf anstrengende Aktivitäten und auf Sport.

Wurden keine resorbierbaren Fäden eingesetzt, steht drei Wochen nach dem operativen Eingriff das Fädenziehen an. Die ersten Ergebnisse des Eingriffes lassen sich schon nach Abnahme des Verbandes erkennen, wobei Sie einige Wochen warten sollten, bis eventuelle Blutergüsse und Schwellungen zurückgegangen sind. Es kann zu Schmerzen kommen, die jedoch für gewöhnlich nicht stark sind.

Durch die Oberarmstraffung haben Sie dauerhaft schöne und straffe Oberarme. Sie sollten jedoch auf eine aktive Lebensweise achten, da eine (erneute) Gewichtszunahme zu Fettpolstern – und nach dem Abnehmen zu neuen Hautfalten – führen könnte. Zudem ist es unvermeidbar, dass das Bindegewebe im Alter leicht erschlafft.

Geschätzte Kosten - Oberarmstraffung

3000 – 4000 €

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